Leben mit rheumatoider Arthritis

Gesunde Ernährung

Die Erfahrung vieler Rheumapatienten hat gezeigt, dass sich bspw. eine betont pflanzliche Kost sowie eine Ernährung reich an Fischölen (Omega-3-Fettsäuren) positiv auf ihre Beschwerden auswirkt. Mit Ausnahmen für einige bestimmte Ölsorten gibt es keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass bestimmte Nahrungsmittel oder Nährstoffe bei den meisten Menschen mit rheumatoider Arthritis hilfreich oder schädlich sind. Jedoch ist eine insgesamt nährstoffreiche Ernährung mit genügend – aber nicht zu viel – Kalorien, Eiweiß und Kalzium günstig. Manche Menschen müssen sich wegen der Medikamente, die sie gegen ihre rheumatoide Arthritis nehmen, bei alkoholischen Getränken zurückhalten. Patienten, die Methotrexat nehmen, müssen Alkohol unter Umständen ganz meiden.

Eine ausgewogene Ernährung wirkt sich positiv auf die gesamte Gesundheit aus. Übergewicht birgt immer ein gesundheitliches Risiko, nicht nur für rheumatoide Arthritis, sondern zum Beispiel auch für Herzerkrankungen. Patienten mit Rheuma sollten auf ihr Gewicht achten, damit den betroffenen Gelenken nicht zusätzliche Last zugemutet wird.Tipp: Für eine gesunde Lebensweise können Lebensmittel nach der Ernährungspyramide zusammengestellt werden. Dabei nimmt man wenig Fette und nur eine geringe Menge an Zucker zu sich, eine angemessene Menge an Milchprodukten, sowie Fleisch, Geflügel und Fisch aber auch viel frisches Obst und Gemüse. Der Hauptbestandteil der Nahrung besteht aber aus kohlehydratreichen Lebensmitteln wie Brot, Reis und Nudeln.

Die Ernährung sollte abwechslungsreich gestaltet werden. Keine Diät – ob zur Reduktion oder zum Beibehalten des Gewichts – die eine Gruppe Nahrungsmittel völlig ausschließt, kann gesundheitsfördernd sein. Eine Ausnahme bildet dabei natürlich der Patient, dessen Arzt dazu geraten hat, aufgrund einer Allergie oder einer anderen Erkrankung auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten.


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